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Capio Hofgartenklinik
Hofgartenstr. 6
63739 Aschaffenburg
E-Mail: info.ch@de.capio.com

Patientenwohl trifft
Medizin auf höchstem Niveau

Orthopädie

Das Leistungsspektrum der Fachabteilung Orthopädie umfasst Eingriffe an der Wirbelsäule und den Einsatz von Endoprothesen im Bereich des Hüft-, Knie- und Schultergelenkes. Wir verwenden dazu eine Vielfalt von modernsten Implantaten, so dass wir für jeden Patienten eine individuell angepasste Gelenkrekonstruktion anbieten können. Wir bieten darüber hinaus Endoprothesenwechseloperationen an, beispielsweise bei gelockerten Implantaten. Arthroskopische Operationen im Rahmen einer Gelenkspiegelung werden an Knie-, Schulter- und Sprunggelenk vorgenommen.

Wann immer möglich, operieren wir in Schlüssellochtechnik (minimal-invasiv). Es handelt sich dabei um einen operativen Eingriff mit kleinen Wunden und Narben.

Knie

Das Kniegelenk gehört zu den meist beanspruchten Gelenken des menschlichen Körpers. Das erklärt die Häufigkeit von Kniebeschwerden. Ein Riss im Meniskus, ein Knorpelschaden oder eine Bandverletzung verursachen oft eine schmerzhafte Beeinträchtigung der Belastungsfähigkeit des Kniegelenkes. Unbehandelt kann dies zu einem dauerhaften Funktionsausfall – einer Kniegelenksarthrose führen.

In der Capio Hofgartenklinik haben wir uns auf die operative Behandlung von Kreuzbandverletzungen, Meniskusschäden und den Gelenkersatz spezialisiert. Dabei bilden unterschiedliche Diagnose- und Operationsverfahren, Spezialisierung und bestmögliche chirurgische Qualität die Grundlage für Ihre individuelle Behandlungsstrategie.

Sie wünschen noch weitere Informationen über individuelle und schonende Behandlungsmethoden aus erster Hand?       

Der Gelenkersatz (Endoprothetik) ist ein sicherer und erfolgreicher Behandlungsstandard bei mittel- und hochgradiger Kniegelenksarthrose und wird bei uns häufig durchgeführt.

Sollte eine Operation unumgänglich sein, werden wir sie mit Ihnen planen. Dazu findet eine umfassende Untersuchung und Diagnostik statt. Anhand dieser Ergebnisse wird die geplante Prothese bestimmt. Viele Faktoren sind dabei zu berücksichtigen: Ausmaß der Arthrose, Beweglichkeit vor der Operation, Bandstabilität, Gewicht und Knochensubstanz.   

Bereits am ersten Tag nach den Operationen beginnt für Sie die Mobilisierung. Zum individuell gestalteten Nachsorgeprogramm gehört neben der Physiotherapie zur Aktivierung und Funktionsverbesserung der Gelenke auch die Hilfe bei der Auswahl und Überleitung in die Anschlussheilbehandlung.

Fehlt das vordere Kreuzband, z. B. durch eine Sportverletzung, wird das Knie instabil. Sie spüren dies besonders auf unebenem Boden. Wird die Instabilität nicht behoben, drohen meist Folgeschäden der Menisken, des Knorpels und des restlichen Kapselbandapparates. Eine vorzeitige Arthrose ist häufig die Folge. Der Ersatz von vorderem und hinterem Kreuzband erfolgt durch körpereigene Sehnen. 

Jedes Knie besitzt zwei knorpelartige halbmondförmige Pufferscheiben zwischen Ober- und Unterschenkelknochen (Menisken). Sie unterliegen altersbedingtem Verschleiß mit Verlust der Elastizität und können dadurch reißen. Durch Sportverletzungen können auch gesunde Menisken zu Schaden kommen.

Im Fall eines Meniskusschadens hilft die Gelenkspiegelung (Arthroskopie).  In der Capio Hofgartenklinik führen wir die Meniskusnaht (Meniskusrefixation) und  die Teilentfernung (Meniskusresektion) durch. Bei der Meniskusnaht wird der abgerissene Meniskusanteil mit speziellem Nahtmaterial oder Meniskuspfeilen aus resorbierbaren Materialien wieder befestigt. Dies ist nur bei bestimmten Rissen möglich und nur, wenn der Meniskus an der Kapsel abgerissen ist, sodass er wieder dort angenäht werden kann.

Die andere operative Variante ist die arthroskopische Meniskusteilresektion, hierbei wird das gerissene Stück des Meniskus entfernt. Welches Verfahren zum Einsatz kommt, erklärt der Facharzt nach ausführlicher Diagnostik.

Hüfte

Verschiedene Ursachen, wie Arthrose, Rheuma, Entzündungen, Knochenbrüche, angeborene Erkrankungen, Durchblutungsstörungen oder die Auswirkung einer Krebserkrankung, können zu Hüfterkrankungen führen. Häufigster Auslöser einer verminderten Beweglichkeit und von schmerzhaften Veränderungen ist die Abnutzung des Gelenkknorpels, die als Arthrose (Koxarthrose) bekannt ist.

In der Capio Hofgartenklinik bieten wir seit vielen Jahren den Ersatz des Hüftgelenks durch eine Prothese an. Darüber hinaus führen wir auch Wechseloperationen durch, die Entfernung des alten und Einsatz eines neuen Implantats.

Bei unserer neuen minimal-invasiven Operationstechnik zur Hüftoperation ist nur noch ein acht cm langer Schnitt notwendig. Zur genauen Operationsplanung setzen wir die computergestützte individuelle Prothesenplanung ein. Hierdurch lässt sich im Vorfeld die exakt benötigte Prothesengröße bestimmen.
Im Bereich der Prothesen versorgen wir Sie bei Bedarf und auf Wunsch mit einer computergefertigten individuellen Maßprothese. Auch haben wir Kurzschaftprothesen in unserem Programm. Dies ist ein zukunftsweisendes Konzept zur Erstversorgung bei einer Hüftimplantation. Denn der Knochenverlust bei Implantation einer herkömmlichen Hüfttotalendoprothese ist recht hoch, was eine eventuelle Wechseloperation erschweren kann. Daher stellt diese Prothese besonders für junge Patienten eine ideale Alternative für eine erste Hüftoperation dar.

Bei Prothesenoperationen bieten wir Ihnen auf Wunsch eine Eigenblutspende an. Diese findet einige Wochen vor der Operation durch einen erfahrenen Anästhesisten statt und macht eine Fremdblutübertragung bei der Operation meist entbehrlich.

Bereits am ersten Tag nach den Operationen beginnt für Sie die Mobilisierung. Zum gezielt individuell gestalteten Nachsorgeprogramm gehört neben der Physiotherapie zur Aktivierung und Funktionsverbesserung der Gelenke auch die Hilfe bei der Auswahl und Überleitung in die Anschlussheilbehandlung.

Schulter

Wie bei allen Erkrankungen gilt auch für die Schulter: Je früher eine Behandlung stattfindet, desto besser sind die Erfolgschancen. Können konservative Behandlungen allerdings nicht mehr helfen, und sind die Schmerzen zu massiv oder die Beeinträchtigungen zu groß, ist eine Operation unumgänglich.

In der Capio Hofgartenklinik bieten wir Ihnen ein großes Angebot in der operativen Behandlung von Schultererkrankungen, durchgeführt von einem Spezialisten für dieses Gelenk. Ob Gelenkersatz,  Sehnenverletzung, Engpasssyndrom, Instabilität oder Kalkschulter – wir helfen Ihnen gern, um Ihre Beschwerden zu mindern und Ihre Lebensqualität wieder herzustellen.

Als Rotatorenmanschette bezeichnet man eine funktionell wichtige Muskelgruppe der Schulter, die am Schulterblatt ihren Ursprung hat und sich dabei wie eine Manschette um den Oberarmkopf legt. Sie ist für die Innen- und Außendrehung sowie die Hebung des Armes mitverantwortlich.
Eine Sehenverletzung (Rotatorenmanschettenläsion) tritt am häufigsten verschleißbedingt auf, so dass im Laufe der Jahre die Sehnenplatte durch Belastungen und Abrieb ausgedünnt wird und die natürlichen Sehnenqualität- und stabilität abnehmen. Durch große Anstrengungen oder einen Sturz können diese Sehnen schließlich reißen. Sie wächst nicht von selbst wieder zusammen.

Ein operativer Eingriff ist unumgänglich. Wir führen dies meist in Form einer Gelenkspiegelung durch. Dabei wird die abgerissene Sehne entweder minimal-invasiv oder in offener Technik angenäht. So wird dem Verlust der Armhebefunktion und den Schmerzen entgegengewirkt.

Am häufigsten tritt ein Engpasssysndrom (Impingement) auf, wenn man imn Berufen oder Freizeit viel über Kopf aktiv ist. Dabei kommt es durch Über- und Fehlbelastung zu einer akuten oder chronischen Entzündung des Schleimbeutels unter dem Schulterdach. Der dadurch bedingte Engpass verursacht die Schmerzen und kann auch zu einer Schädigung der wichtigen Sehnen im Gelenk führen.
Sollte eine Erkrankung fortgeschritten sein, oder bringen konservative Maßnahmen keine Linderung, wird eine Gelenkspiegelung mit Beseitigung der Engpasssituation notwendig. Dabei wird der Engpass beseitigt, sodass die Entzündung des Schleimbeutels abheilen kann.    

Nach einer ausgekugelten Schulter kann der dadurch entstandene Schaden eine Instabilität verursachen. Meistens wird die vordere Gelenklippe (Labrum) abgerissen. Die Schulter kann dann schon bei alltäglichen Bewegungen erneut herausspringen. Tritt dies öfters auf, können weiterführende Schäden im Gelenk entstehen, die nur noch schwer behoben werden können. Eine bleibende Instabilität oder schmerzhafte Bewegungsseinschränkungen können die Folgen sein.

Bei nachgewiesenem Schaden im Gelenk ist eine operative Behandlung meistens unausweichlich, um Folgeschäden, wie ein erneutes Herausspringen der Schulter oder Arthrose, zu verhindern. Mittels Gelenkspiegelung können die Schäden meistens minimal-invasiv behoben werden. Der Ablauf der Operation und die geplanten Schritte sind stark von der Verletzung abhängig.

Bei einer längeren Fehl- oder Überbelastung und chronischen Entzündungen kann es im Lauf der Zeit zu Kalkablagerungen in den Sehnen kommen. Man spricht dann von einer Kalkschulter. Oft entwickelt sich daraus auch ein Engpasssyndrom. Die dadurch hervorgerufenen Schulterschmerzen und Bewegungseinschränkungen können bis zur Bewegungsunfähigkeit des Armes führen.

Im Anfangsstadium helfen meist physiotherapeutische Übungen oder eine Stoßwellentherapie. Sollte sich der gewünschte Heilungserfolg nicht einstellen, wird eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) nötig. Dabei werden die Kalkablagerungen herausgelöst, sodass die Bewegungsfähigkeit wieder hergestellt wird.

Fuß

Mit unseren Füßen gehen wir bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung ungefähr
120.000 km. Es ist daher nicht überraschend, dass jeder vierte Deutsche mindestens einmal im Leben ein ernsthaftes Fußproblem hat. In der Vorfußchirurgie operieren wir in der Capio Hofgartenklinik das Überbein (Hallux Valgus), die Hammerzehe und die Versteifung des Großzehengrundgelenks (Hallux Rigidus).

Unter der Vielzahl an verschiedenen Operationsverfahren favorisieren wir die gelenkerhaltenden und minimal-invasiven Techniken, die eine sofortige Mobilisation  ermöglichen.  

Das Überbein (Hallux Valgus) ist die häufigste Zehenfehlstellung des Menschen und zeigt eine krankhafte Veränderung des Fußskeletts, bei der am Großzehenballen eine Deformierung in Form einer ausgeprägten Vorwölbung auftritt. Der große Zeh verändert dabei seine natürliche Stellung: Er winkelt sich in Richtung der anderen Zehen ab und verdrängt sie sogar häufig. Teilweise schieben sich die Zehen so auch über- oder untereinander.

Die Therapie des Hallux valgus richtet sich nach Ursache, Ausprägungsstadium und den individuellen Bedürfnissen. Bei anhaltenden oder zunehmenden Beschwerden oder Veränderungen trotz konservativer Gegenmaßnahmen stellt die Operation oft die einzige sinnvolle Möglichkeit dar.

Durch die operative Verbesserung der Ausrichtung von Knochen und aktiven Komponenten wie Muskeln, Bändern, Sehnen und Faszien können diese ihre eigentliche Funktion wieder übernehmen und idealerweise die Stabilisierung des Fußes und des gesamten Bewegungsapparates wieder aktiv gewährleisten. Welche Technik im Einzelfall angewendet wird, hängt vom Ort der Deformität und vom Ausmaß der Hallux-Fehlstellung ab. In der Capio Hofgartenklinik bieten wir Ihnen sämtliche gelenkerhaltenden Operationen an.

Diese sehr häufig auftretende Form der Zehenfehlstellung – auch Krallenzehen genannt – ist selten angeboren. Oft entwickelt sich die Deformation in Verbindung mit einem Hallux valgus oder Senk-Spreizfuß. Auch rheumatische Erkrankungen oder falsches Schuhwerk begünstigen die Fehlstellung der Zehen. Beim Hammerzeh kommt es zu einer „krallenartigen“ Fehlstellung durch Überstreckung des Zehs im Grundgelenk und gebeugter Stellung im Mittel- und Endgelenk.

Im fortgeschrittenen Stadium bei bereits fixierter Stellung des Zehs kann eine dauerhafte Beseitigung der Beschwerden meist nur durch eine Operation erreicht werden. Welche operative Methode im Einzelfall geeignet ist, hängt von der Form und Art des Hammerzehs beziehungsweise davon, welche Zehengelenke von der Fehlstellung betroffen sind, ab.

Unter einem Hallux rigidus versteht man die zunehmende Versteifung des Großzehengrundgelenkes mit Verlust von Knorpelmasse und der Verkürzung der Kapsel-Bandapparate. Es handelt sich um einen Gelenkverschleiß (Arthrose).

Reichen konservative Maßnahmen nicht aus, um die Beschwerden zu mildern oder Veränderungen aufzuhalten, bieten wir verschiedene Operationstechniken an. Unterschieden werden gelenkerhaltende, gelenkersetzende und gelenkversteifende Operationsverfahren, die nach Möglichkeit auch in dieser Reihenfolge eingesetzt werden sollten.

Zu den gelenkerhaltenden Verfahren gehören die Arthroskopie des Großzehengrundgelenks, die Extosenabtragung (Cheilektomie) und die Verkürzungsosteotomie. Bei dem gelenkersetzenden Verfahren handelt es sich um einen Austausch des betroffenen Gelenks gegen eine Endoprothese. Die Gelenkversteifung (Arthodese) steht für die Versteifung des betroffenen Gelenks.

Die Wahl der Therapie richtet sich nach dem Ausmaß des Befundes, den auftretenden Beschwerden und den individuellen Bedürfnissen und Gegebenheiten.

Wirbelsäule

Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden weltweit. Von chronischen Rückenschmerzen spricht man, wenn diese länger als 12 Wochen andauern. Die Ursachen können vielfältig sein: Dahinter können sich Entzündungen der Wirbelkörper, Verschleiß der Bandscheiben, eine Arthrose, eine Spinalkanalstenose (Einengungen eines Nervenkanals) oder ein Bandscheibenvorfall verbergen. Welche Therapie für Sie erfolgversprechend ist, bespricht unser Spezialist nach einer eingehenden Untersuchung mit Ihnen.

Bandscheibe

Die Bandscheibe ist der „Stoß-Dämpfer“ der Wirbelsäule. Sie besteht aus einem äußeren Faserknorpel und einem inneren gallertartigen Kern. Kommt es zu einem Einriss des äußeren Faserknorpels und damit zu einem Austritt des Gallertkerns, ist eine Behandlung notwendig. Dabei werden Sie zunächst konservativ, das heißt ohne Operation behandelt. Führen diese Behandlungsmethoden jedoch nicht zum gewünschten Erfolg und wird eine Linderung der Beschwerden nicht erzielt, oder kommt es zu akuten Lähmungen oder Blasen-Mastdarmstörungen, so ist ein operatives Verfahren unumgänglich.

In der Capio Hofgartenklinik bieten wir operative Verfahren mit professionellen Lösungen durch sichere und wirksame mikrochirurgische Operationstechniken an. Welches Verfahren infrage kommt, bespricht unser Spezialist nach einer eingehenden Untersuchung und Diagnostik mit Ihnen.

Dr. med. Immo Stürmer

Sektion Knie 
Tel. +49 (0)6021 303-330
E-Mail: info@orthopaedie-ab.de

Dr. med. Michael Dehmel

Sektion Hüfte 
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Dr. med. Abdallah Al Daraghmeh

Sektion Schulter
Tel. +49 (0)6021 303-303
E-Mail: info@capio-mvz-ab.de

Dr. med. Klaus Fecher

Sektion Fuß
Tel. +49 (0)6021 303-340
E-Mail: fecher@fusskliniken.de

Dr. med. Stephan Baunach

Sektion Wirbelsäule

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